Beim diesjährigen Wertetag der Bamberger Maria-Ward-Schulen (Realschule, Gymnasium) beschäftigte sich ein Workshop auch mit dem Thema Schöpfungsverantwortung. Ausgangspunkt des von Realschullehrer Martin Bahl und Sebastian Zink (Umweltreferent des Erzbistums) geleiteten Workshops war die Erkenntnis, dass nach christlichem Schöpfungsverständnis alle Lebewesen Mitgeschöpfe sind - mit einem eigenen Wert unabhängig vom Nutzen für den Menschen. Davon ausgehend beschäftigten sich die Schülerinnen v. a. mit der Frage, wie dieser Anspruch im alltäglichen Konsumverhalten verwirklicht werden kann. Neben der Verantwortung für die Schöpfung ging es für die Schülerinnen in weiteren Workshops um "Demokratie, Dialogfähigkeit und Engagement", um "Menschenwürde und gerechtem Zusammenleben" sowie "Werte im digitalen Raum". Auf diese Weise sollten das besondere Profil der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Bamberg "Die andere Lernwelt - überzeugend christlich" konkretisiert und jeweils zwei Schülerinnen pro Klasse (6.-11. Jahrgangsstufe) zu so genannten "Werteinfluenzerinnen" ausgebildet werden.
Im März 2022 sammelten die Mitglieder des Umweltkreises Laudato Si der Pfarrgemeinde St. Marien bei ihrer ersten gemeinsamen Müllsammelaktion in Coburg-Nord zu elft in etwa eineinhalb Stunden zwölf große Säcke Abfall auf Grünflächen auf. „Infolgedessen hatte ich die Idee zur Gestaltung der Müllvermeidungs-Broschüre“, blickt Kathrin Linnig zurück. Sie freute sich, von ihrem Vorhaben auch Monika Böhmer und Irene Schuler und einige weitere Personen zu begeistern, die Texte und Fotos beisteuerten und bei der Endredaktion mithalfen.
Die Initiative "es brennt" ruft deutschlandweit am 03. Oktober 2026 zu Menschenketten auf. Zentral soll eine Kette vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bis zum Bundeskanzleramt in Berlin gebildet werden. Aber auch an vielen anderen Orten werden Menschenketten stattfinden. Die Initiative "es brennt" ruft deutschlandweit am 03. Oktober 2026 zu Menschenketten auf. Zentral soll eine Kette vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bis zum Bundeskanzleramt in Berlin gebildet werden. Aber auch an vielen anderen Orten werden Menschenketten stattfinden. Es geht um ein deutliches Signal an die Politik, sich für den Erhalt der Lebensgrundlagen einzusetzen und im Engagement für Klimaschutz nicht nachzulassen. Die nächstliegende Möglichkeit sich an einer bereits geplanten Aktion gibt es aktuell in Nürnberg. Ab 11:15 Uhr wird die Menschenkette zwischen Altem Rathaus und Straße der Menschenrechte aufgebaut. Getragen wird die Aktion von einem breiten Bündnis von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen sowie kirchlichen Akteuren.
Wir machen uns auf den Weg, um echte Verbundenheit zu erfahren: mit der Mitwelt, die wir aus christlicher Perspektive als Schöpfung verstehen, und untereinander. Als Teil dieser Schöpfung und zugleich mit besonderer Verantwortung für deren Erhalt ausgestattet suchen wir nach Möglichkeiten, wesentliche Aspekte einer ganzheitlichen Ökologie in unser Leben und Wirken einzubeziehen.